Sachsen und Brandenburg stellen STARKe Strukturwandel-Projekte in der Lausitz vor
Infrastrukturstaatssekretär Trillenberg und Ministerin Schneider: »Wandel in der Lausitz gelingt nur gemeinsam«
Sachsen und Brandenburg zeigten erstmals gemeinsam, was in der Lausitz mit Hilfe des Bundesprogramms STARK entsteht. Vorgestellt wurden unter anderem geförderte Vorhaben zur Wärmetransformation in der Region Spremberg, Hoyerswerda und Weißwasser, zur Entwicklung des Net Zero Valley Lausitz, zum Einstein-Teleskop, der touristischen Entwicklung des Lausitzer Seenlandes sowie zum Projekt »Jugend bewegt Regionen«.
Staatssekretär Sören Trillenberg erklärte zur Bedeutung und dem Ansatz des Programms: »STARK ist für die Braunkohleländer und ihre Regionen ein wichtiges Programm, weil es nicht nur einzelne Vorhaben finanziert. Es schafft und stärkt die Voraussetzungen dafür, dass aus vielfältigen Ideen tragfähige Entwicklungen entstehen können. Denn Strukturwandel lässt sich nicht allein gestalten: Es braucht das Wissen, die Ideen und das Engagement vieler regionaler Akteure.«
Das Bundesprogramm STARK steht für »Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten«. Es unterstützt seit 2020 vorrangig nicht-investive Vorhaben, die den Strukturwandel in den Kohleregionen begleiten und neue Perspektiven schaffen. Gefördert werden unter anderem Projekte in den Bereichen Innovation und wissenschaftlicher Transfer, Bildung und Fachkräfte, regionale Zusammenarbeit, Bürgerbeteiligung, Wirtschaftsentwicklung, Kultur, Nachhaltigkeit sowie Daseinsvorsorge und Lebensqualität. Das Programm richtet sich an Kommunen, Verbände, Hochschulen, Unternehmen und weitere Akteure in den Strukturwandelregionen.