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Natur und Tourismus nachhaltig zusammenbringen

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Herausforderungen

Die Tagebaulandschaften in den Braunkohleregionen haben das Landschaftsbild in der Lausitz und in Mitteldeutschland stark geprägt. Für die Zeit nach der Braunkohle ist es nun wichtig, diese Flächen umweltgerecht zu rekultivieren. Denn aus den brachliegenden Arealen lassen sich positive Effekte für den Tourismus erzielen. Mit dem Lausitzer Seenland und dem Leipziger Neuseenland sind erste Projekte zur nachhaltigen Renaturierung erfolgreich auf den Weg gebracht worden.

Ziele

Für die sächsischen Kohleregionen geht es darum, neue Anziehungspunkte für einen nachhaltigen Tourismus zu schaffen. Dazu müssen die Angebote im Natur-, Aktiv- und Wassertourismus weiter ausgebaut und die Tourismusregionen als solche besser vernetzt werden. Die durch Flutung stillgelegter Tagebaue entstandenen Wasserlandschaften des Lausitzer Seenlandes sowie des Leipziger Neuseenlandes ziehen bereits viele Gäste an. Sie bergen jedoch weiteres Potenzial für die Regionen in sich. Mit deren Weiterentwicklung werden noch mehr Freizeitmöglichkeiten geschaffen, was sich gleichzeitig positiv auf die sozialen Infrastrukturen für die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen auswirkt.

Maßnahmen

Der Ausbau eines nachhaltigen Tourismus in den Kohleregionen erfordert:

  • die Kompetenzen von Tourismusbetrieben im Lausitzer Seenland, der Oberlausitz und dem Leipziger Neuseenland zu bündeln und auszubauen,
  • die wirtschaftlichen Potenziale der Tourismusregionen durch Vernetzung und Kooperationen zu heben,
  • Projekte im naturnahen Tourismus und der Landschaftsentwicklung zu fördern,
  • Standort- und Tourismusmarketing auszubauen, um den Bekanntheitsgrad der Regionen zu steigern,
  • eine einheitliche Marke für die Lausitz zu entwickeln und gemeinsam zu gestalten.
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